Indem die Pianistin Giulia Toniolo die beiden Sonaten op. 34 und die 12 Monferrinen op. 49 nebeneinander stellt, zeigt sie die Vielfalt von Muzio Clementis Klavierkunst. Auf der einen Seite stehen großangelegte Kompositionen, quasi-konzertante Akzente, kontrapunktische Energie und eine Auffassung des Klaviers als Orchesterinstrument; auf der anderen Seite die choreografische Miniatur, in der ein piemontesischer Volkstanz zu einem eleganten Laboratorium von Rhythmus, Gleichgewicht und Klangfarbe umgewandelt wird





