Unter dem Kürzel G.O.M.P. präsentiert Cellist Luca Pincini ein Soloprogramm, dessen verbindendes Element der Raum zwischen Menschen und Klängen ist, den man im Kino erfährt – dort, wo Nuancen von Zärtlichkeit, Erwartung und Erinnerung dicht bei der Stille zum Vorschein kommen. Zwei der hier präsentierten Werke gehen davon aus, dass gerade das "Dazwischen" die Dichte der Bedeutung bewahrt und dass das Cello mit seiner menschlichen Atemzügen ähnlichen Stimme dies in Klangmaterial umwandeln kann. Von der strikten Konzentration Philip Glass' und der Klarheit Michiru Ōshimas über Ennio Morricones Soundlabor bis hin zu dem introvertierten "Au revoir" – eine Komposition des Cellisten selbst.





