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Klassik Zentral

Chopin: Vollständige Klavierkonzerte

Aufführende:

  • Christian Zacharias

  • Orchestre de Chambre de Lausanne

Etikett:

  • MDG
  • Erscheinungsdatum:  24/04/2026

Erhältlich bei

Eine glücklichere Kombination aus Poesie und Virtuosität ist kaum vorstellbar: Der 20-jährige Frédéric Chopin hatte die beiden Konzerte noch in Warschau für sein vielgepriesenes Pariser Debut komponiert. Und Christian Zacharias versteht es wie kein anderer, die intimen und extravaganten Momente dieser Musik zu ihrem Recht kommen zu lassen. In der „Preziosa"-Serie von MDG sind Chopins Klavierkonzerte neu aufgelegt, neu gemischt und sorgfältig gemastert worden und sind nun erstmals auf Super Audio CD erhältlich – für ein typisches MDG-Klangerlebnis, das dir von Kopf bis Fuß ein gutes Gefühl gibt.

Dass die Aufnahme von 2003 noch so frisch klingt wie am ersten Tag, verdankt sich nicht nur der phänomenalen Leistung der Künstler, sondern auch der Sorgfalt und Genauigkeit, mit der die Aufnahme entstanden ist. Wie immer bei Preziosa bietet Labelboss Werner Dabringhaus fesselnde und unterhaltsame Einblicke in den Entstehungsprozess.

Die Künstler können sich vollständig in die Musik vertiefen, was von der ersten bis zur letzten Note spürbar ist. Besonders ergreifend: Die persönlichen Momente in den langsamen Mittelsätzen strahlen eine Intimität aus, die direkt ins Herz trifft, darunter die unerfüllte Romanze eines »Traums in einer schönen, mondbeglänzten Frühlingsnacht«...

Christian Zacharias war jahrelang Generalmusikdirektor in Lausanne; die Aufnahme der Chopin-Konzerte ist einer der Höhepunkte einer äußerst fruchtbaren Zusammenarbeit. Die Art und Weise, wie das Orchester die Bühne für die Solisten freigibt, ist ein wahrer Genuss: eine Zusammenarbeit, die pures Vergnügen schenkt!

Rezensionen

„(++++) Eine absolute Empfehlung. Manchmal kann eine Sache, die einem am Herzen liegt, so viel Arbeit wie Liebe bedeuten. Das scheint bei diesen Aufnahmen von Chopins Klavierkonzerten mit Christian Zacharias der Fall zu sein – wie aus der außerordentlich fesselnden und informativen Erläuterung von Werner Dabringhaus hervorgeht. Diese Aufnahmen stammen aus den Jahren 2003 (Konzert Nr. 2) und 2004 (Konzert Nr. 1) und werden nun auf MDG Preziosa veröffentlicht, einer Art ‚Archiv'-Label innerhalb des Unternehmens. Wer denkt, dass klassische Aufnahmen hauptsächlich um das Platzieren von Mikrofonen und das Spielen mit ein paar Knöpfen oder Lautstärke- und Balancereglern hier und dort gehen, wonach die Musiker einfach ihren Weg gehen können, wird durch Dabringhaus' Beschreibung der Komplexität dieser speziellen Aufnahmen vom Gegenteil überzeugt. Darin wird alles behandelt, von der Unmöglichkeit, die Klimaanlage im Regieraum zu nutzen, bis zur Notwendigkeit, die Instrumente anders aufzustellen, um den Klang in einem Theatersaal, der nicht für Orchesteraufführungen konzipiert war, genau festzuhalten – und das alles, nachdem der Aufnahmeort anfangs aufgrund ungenaue Kartendaten nicht gefunden werden konnte. Dabringhaus' Erinnerungen bilden eine gut erzählte Geschichte über Ereignisse, die im Nachhinein amüsant und denkwürdig sind... Sie bieten einen breiteren Kontext als Hörer normalerweise erhalten, um zu verstehen, wie eine bestimmte Aufnahme entstand, die andernfalls vielleicht nicht der Mühe wert gewesen wäre. All dies wäre natürlich von geringem Belang, wenn es musikalisch nicht der Mühe wert gewesen wäre, die Aufführungen... für die Veröffentlichung im SACD-Format neu zu mastern. Glücklicherweise macht Christian Zacharias' Verständnis für Chopin, sowohl als Pianist als auch als Dirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne, diese Veröffentlichung zu einem sehr lohnenden Erlebnis, das vom Publikum keine Vorkenntnisse über die Entstehungsgeschichte verlangt, um es tief in die hochqualitativen Interpretationen eintauchen zu lassen." (transcentury.blogspot.com)

„Neben den Klavierkonzerten von Schumann und Brahms gehören die von Frédéric Chopin sicherlich zu den meistgespielten in den Konzertsälen dieses Landes. Es gibt zahlreiche Aufnahmen, die sich oft nur minimal voneinander unterscheiden. Was diese Aufnahmen, die bereits vor über zwanzig Jahren gemacht wurden, über den Rest hinaushebt, ist vor allem die Umsetzung dessen, was Robert Schumann wahrscheinlich als ‚poetisch' bezeichnet hätte und was sich in diesen beiden frühen Werken Chopins besonders in den langsamen Mittelsätzen manifestiert. Denn während die äußeren Teile nicht zuletzt als virtuose Showstücke gedacht sind, sind die beiden Larghetti viel intimer und von subtilerer Klanglichkeit. Und gerade hier zeigt sich die große Einfühlung und dynamische Differenziertheit von Christian Zacharias' Spiel. Er lässt diese ‚poetische Idee' leuchten und gleichzeitig das Klavier singen. So farbenreich, empfindsam und klangfein nuanciert würde man Chopin immer gerne hören." (Klassik Festival) Stereoplay 07/05: »Das unverkennbare Spielvergnügen kommt unmittelbar zum Ausdruck in Eleganz und einer gleichermaßen sinnvollen wie schönen Phrasierung; die zarte Artikulation und der feine Klang sind ganz darauf ausgerichtet, die Musik zum Klingen zu bringen.«

„Chopins Klavierkonzerte sind die perfekte Verschmelzung von Virtuosität und tiefem Ausdruck. In dieser Aufnahme erweckt Christian Zacharias jeden intimen und ausgelassenen Moment mit unvergleichlicher Sensibilität zum Leben. Die Hörer werden von der lyrischen Tiefe und den poetischen Nuancen jedes Satzes verzaubert. Zacharias' jahrelange Zusammenarbeit mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne kommt in diesen Aufnahmen vollständig zur Geltung. Das Orchester sorgt für eine aufmerksame, feinfühlig abgestimmte Begleitung, die die Interpretation des Pianisten zu ihrem Recht kommen lässt. Diese Synergie verwandelt jeden Abschnitt in einen lebendigen, emotional mitreißenden musikalischen Dialog." (HRAudio.net)

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