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Das bejubelte Futur Proche von Jan Martens endlich in Belgien zusammen mit Tempus Fugit von Johan Inger

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· 4 Min. Lesezeit
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Das bejubelte Futur Proche von Jan Martens endlich in Belgien zusammen mit Tempus Fugit von Johan Inger

Nach dem enormen Erfolg auf der cour d'honneur des Festival van Avignon kann nun auch das große Publikum in Belgien und den Niederlanden endlich die neueste Kreation von Jan Martens kennenlernen: FUTUR PROCHE.

Im Gegensatz zu Avignon präsentieren wir FUTUR PROCHE im Dialog mit Tempus Fugit des schwedischen Choreografen Johan Inger, von dem wir 2018 bereits B.R.I.S.A. gebracht haben.

Für OBV erstellt Johan Inger eine aktualisierte Version von Tempus Fugit mit neuen Kostümen und neuer Musik

Während in FUTUR PROCHE zeitgenössische Kompositionen auf einem Cembalo gespielt werden, steht in Tempus Fugit die Chaconne von Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt, allerdings in einer Bearbeitung für Klavier.

Tempus Fugit hatte 2013 Weltpremiere im Theater Basel, aber für OBV erstellt Inger eine aktualisierte Version mit neuen Kostümen und neuer Musik.

In Tempus Fugit sehen wir einen Mann und eine Frau am Ende einer Beziehung. Während die Frau der Beziehung ein Ende setzen möchte, kann der Mann sie noch nicht loslassen und durchläuft verschiedene Trauerstadien. „Obwohl dies alles auf einer großen Bühne stattfindet, ist es mein Bestreben, die Intimität ihrer Beziehung zu vermitteln," sagt Inger über seine Choreografie. „Tempus Fugit handelt von Leben und Tod, von etwas, das uns alle betrifft."

© OBV/Filip van Roe

In FUTUR PROCHE von Jan Martens – der ab dieser Saison associate artist bei OBV ist – sehen wir fünfzehn Tänzer, zwei Kinder und die Cembalospielerin Goska Isphording. Wie seine beiden vorherigen erfolgreichen Produktionen – any attempt will end in crushed bodies and shattered bones (2021) und ELISABETH GETS HER WAY (2021) –baut Jan Martens auch seine neue Kreation FUTUR PROCHE rund um zeitgenössische Cembalmusik auf. Für Jan Martens steht das Barockinstrument für eine positive Entwicklung. Durch die Verdrängung durch das Klavier bekam das Instrument ein staubiges Image, aber zeitgenössische Kompositionen machen es wieder spannend. „FUTUR PROCHE handelt von den großen Herausforderungen, die vor uns liegen, wie Klimawandel, Epidemien und Krieg, und wie wir nicht wirklich handeln," sagt Martens. „Erst wenn wir über unsere festen Grenzen hinaus denken und dort nach Lösungen suchen, können wir uns behaupten. Die Parallele zum Cembalo ist klar: von den Rändern aus können wir uns neu erfinden."
© OBV/Filip van Roe

„Jan Martens fasziniert und entwaffnet"

Le Monde


FUTUR PROCHE triumphierte in Avignon mit lobenden Rezensionen in der (inter)nationalen Presse. „Jan Martens fascine et désarçonne," schrieb Le Monde, während Le Soir titelte: „Un FUTUR PROCHE séduisant et inquiétant." De Morgen gab vier Sterne und sah „eine Aufführung der Kontraste, in der jeder Tänzer seinen eigenen Stil und seine eigene Identität feiert, und gleichzeitig die Bedeutung der Gruppe hervorgehoben wird." Auch La Libre Belgique war voll des Lobes für unsere Tänzer: „Il faut saluer dans cette entreprise la bravoure et la plasticité des interprètes, plaçant leur virtuosité au service d'un langage chorégraphique aussi précis que déconstruit." Und Radio France schließlich nannte die Aufführung: „Une tempête chorégraphique d'une minutie millimétrée et d'une délicatesse inouïes."

Kurz gesagt, mit Tempus Fugit und FUTUR PROCHE präsentieren wir dem Publikum eine faszinierende, ergreifende, intelligente und virtuose Produktion, mit der die Ballettseason eröffnet wird.

Produktion ist später auch in Turnhout, Brügge, Amsterdam, Den Haag, Paris und Sankt-Pölten zu sehen.

Fr 23, Sa 24, Mi 28, Do 29, Fr 30 Sep, Sa 1 Okt um 20:00 Uhr

So 25 Sep um 15:00 Uhr

Fr 18, Sa 19, Di 22, Do 24, Fr 25, Sa 26 Nov um 20:00 Uhr

So 20 Nov um 15:00 Uhr

ITA AMsterdam*

Mi 21, Do 22 Dez

FESTSPIELHAUS SANKT-PÖLTEN

Sa 25 März

Fr 21 April

Mi 10 Mai

Klicken Sie auf die Links, um Karten für diese Aufführung zu bestellen.

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