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Klassik Zentral

Königin-Elisabeth-Wettbewerb Cello – Halbfinale 2026

Zweites Halbfinale – Abend

Ettore Pagano

Programm

Anton Kraft (1749-1820) – Konzert in C op. 4

Königliches Kammerorchester von Wallonien, Dir. Vahan Mardirossian

Vom ersten Ton an strahlte er Selbstvertrauen aus und war stets bereit, Raffinesse hinzuzufügen, etwa durch ein vibrato mit persönlicher Note und einem zusätzlichen Hauch von Geschmeidigkeit. Sein Spiel atmet tiefe Kenntnis der klassischen Musik. Er hat einen eigenen, charakteristischen Stil bei der Interpretation der lyrischen Passagen. Seine künstlerische Ausstrahlung wird verstärkt durch eine unglaubliche Präzision in Fingersatz und Bogentechnik, mit der es ihm gelang, die Aufmerksamkeit des Publikums – und höchstwahrscheinlich auch der Jury – zu fesseln.

Theresa Laun

Programm

Leopold Hofmann (1738 – 1793) – Konzert in D Badley D3

Orchestre Royal de Chambre de Wallonie, Dir. Vahan Mardirossian

Ein Muster an gefühlvollem Spiel, Sensibilität und Eleganz. Sie spürte deutlich die hohe Intensität der anspruchsvollsten Passagen. Bei den technischen Feinheiten lieferte sie eine große, aber vollkommen gelungene Leistung. Was uns in Erinnerung bleibt, sind ihre Hingabe und Engagement, die zwischen höchster künstlerischer Qualität und Widerstandskraft schwankten. Eine bemerkenswerte Aufführung, vorbereitet durch gründliches Studium der Konzertkantate und ihres Kontextes, effektiv mit ausgezeichneter Intonation und Phrasierung sowie einem originellen Zugang zu den Stücken.

Leland Ko

Programm

Harold Noben – Koffein

Antonín Dvořák – Klid (Silent Woods) op. 68/5 B 173

Dmitry Kabalewsky – Sonate in B-Dur op. 71

Adria Ye, Pianistin

Er bringt eine gewisse Fremdheit in seine Bühnenpräsenz, die sich auch in seinem Zugang zum Repertoire zeigt, als würde er sich von einer Vision leiten lassen, die sich vom kulturellen Kontext distanziert, in dem die Stücke entstanden sind. Er beherrscht alle technische Virtuosität des Cellos, auf der Suche nach einem tadellosen Klang, einer abstrakten Perfektion, aber spielt dieses komplexe Repertoire – das musikalisch offen gelassen wird – mit einer Art Distanz und Losgelöstheit. Es gab eine auffällige allgemeine Affinität mit dem Spiel der begleitenden Pianistin.

Michael Wehrmeyer

Programm

Henri Dutilleux – Trois Strophes sur le nom de Sacher

Harold Noben – Koffein

Christian Jost – Rumor Images

Hans Bottermund – János Starker Variationen über ein Thema von Paganini

Dina Ivanova, Pianistin

Mit natürlicher Begabung und fachmännischer Beherrschung des künstlerischen Handwerks, Qualitäten, die aus Studium, Intuition und Erfahrung hervorgehen, verfügt Michael Wehrmeyer über eine beeindruckende Bühnenpräsenz, die eine große Beherrschung aller technischen Aspekte des Cellos, Intonation und Phrasierung zeigt. Er findet ein Gleichgewicht in den warmen, reichen Klangfarben und zeigt sowohl Finesse als auch durchdachte Strategie bei der Schaffung von Wirkung. Geschätzt für seinen persönlichen Stempel auf die Interpretation und die Originalität seines Recital-Ansatzes, teilt er all seine Talente großzügig in einem sehr inspirierenden Auftritt, der eine begeisterte Reaktion beim Publikum hervorruft.

Detalhes:

Título:

  • Königin-Elisabeth-Wettbewerb Cello – Halbfinale 2026

Künstler:

  • Halbfinalisten KEW Cello 2026

Ort:

  • Studio 4 - Flagey, Brüssel

Datum:

  • 12. Mai 2026

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