Antonio Domenico Nola war im 17. und 18. Jahrhundert auf dem Gebiet der Sakralmusik in Neapel tätig; über sein Leben ist jedoch wenig bekannt. Die im Archiv der Biblioteca dei Girolamini wiederentdeckten "Motetti pastorali per la solennità del Santo Natale", die hier erstmals aufgenommen werden, inszenieren die Geburt Christi als ein lateinisches Oratorium, in dem luftige Rezitative, Trios, Quartette und pastorale Klänge zu einer Dramaturgie mit lebendiger emotionaler Kraft verschmelzen. Kontrapunkt, sprachliche Beredsamkeit und Volkston bilden zusammen ein einzigartiges Weihnachtsfresko.





