Dieses Album bietet einen intimen Einblick in Schumanns Welt durch drei hochsymbolische Werke. Im Mittelpunkt steht die Originalfassung der Vierten Sinfonie von 1841, eine selten aufgeführte Partitur, deren Transparenz und fast kammermusikalische Klarheit sich deutlich von der Schwere der späteren Überarbeitung unterscheidet und einen Schumann von beeindruckender Unmittelbarkeit offenbaren. Das Cello-Konzert und die Fantasie für Violine, letztere hier in einer idiomatischen und ausdrucksstarken Transkription für Cello, stammen beide aus Schumanns letzten Jahren in Düsseldorf und teilen eine Atmosphäre von verschobenen Stimmungen und klaren Schatten. Durch das gesamte Album hinweg schafft Alexander Rudin – sowohl als Dirigent als auch als Solocellist – zusammen mit Musica Viva ein lebendiges, zutiefst menschliches Porträt von Schumanns fantasievoller Welt und ihrer zarten, strahlenden Schönheit.





