Herewird seine belgische Uraufführung im Offiziellen Wettbewerb der 50. Ausgabe des Film Fest Gent erleben. Der Film hatte seine Weltpremiere auf der Berlinale, wo er den Hauptpreis in der Encounters-Sektion gewann. Heute wurde auch bekannt gegeben, dassHereim Abschnitt Wavelengths in Toronto und im Main Slate-Programm des New York Film Festival gezeigt wird – eine besondere Leistung für einen flämischen Film.
Hereist der vierte Spielfilm von Bas Devos und bereits der dritte Film des Regisseurs, der auf dem Film Fest Gent zu sehen sein wird. Sowohl sein DebütfilmViolet(2014) als auch die nächtliche OdysseeGhost Tropic(2019) waren Teil des Offiziellen Wettbewerbs des Festivals. MitHere wendet Devos seinen geduldigen und humanitären Blick auf einen rumänischen Bauarbeiter, der durch die belgische Hauptstadt und deren Natur flaniert. Es ist eine sanfte, humanistische Stadtsymphonie mit grünem Daumen, die den Unsichtbaren – und den Moosen – Tribut zollt.
Handlung
Stefan ist ein sanftmütiger Bauarbeiter in Brüssel, der kurz davor steht, in sein Heimatland Rumänien zurückzukehren. Mit den Resten aus seinem Kühlschrank bereitet er einen großen Topf Suppe vor, die er seinen Freunden und seiner Familie als Abschiedsgeschenk verteilen will. Stefans Wege kreuzen sich mit denen einer jungen belgisch-chinesischen Frau, die ihr Doktorat über Moose schreibt. Ihr Interesse an dem kaum Sichtbaren fasziniert ihn.
Bas Devos
Bas Devos wurde in Zoersel, Belgien, geboren. Seit seinem Abschluss hat er zwei Kurzfilme gedreht:The Closeund We Know. Sein erster SpielfilmVioletgewann den Jurypreis bei der Berlinale Generations 2014. Sein NachfolgerHellholehatte seine Weltpremiere im Panorama-Programm der Berlinale 2019. Drei Monate später präsentierte Devos seinen dritten FilmGhost Tropicwährend der Quinzaine des cinéastes in Cannes. Sein neuester Spielfilm,Here, gewann den Preis für den besten Film in der Sektion Encounters der Berlinale 2023 sowie den FIPRESCI-Preis. Bas Devos unterrichtet Film an der KASK in Gent.
Here ist eine Produktion von Quetzalcoatl in Koproduktion mit dem Kunstencentrum Buda, kunstencentrum nona, 1080, Proxiums und Shelterprod, in Zusammenarbeit mit Taxshelter.be & ING, unterstützt durch den Flämischen Audiovisuellen Fonds (VAF) und Tax-Shelter der Belgischen Bundesregierung.





