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Urbain Van Asch dirigiert jetzt die Engelenchöre

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Urbain Van Asch dirigiert jetzt die Engelenchöre

Urbain Van Asch, die Chorwelt in Flandern und besonders in Mechelen kennt ihn wie kein anderer. Er fiel durch seine imposante Statur auf, aber vor allem durch seinen unermüdlichen aktiven Einsatz für das Chorleben. Es ist schwer, einen singenden Mecheleer zu finden, der nicht unter seiner Leitung in einem der Chöre sang, die er leitete.

Am Sonntag, 4. November, tauschte er die weltlichen Chöre gegen die der Engel. Urbain Van Asch wurde 84 Jahre alt, geboren in Mechelen am 30. Juli 1939. Nach dem Tod von Pfarrer Bob Peeraer im Jahr 2021, der einst den sehr berühmten Onze-Lieve-Vrouwekoor Mechelen gründete, sind die Inspiratoren dieses Chores nicht mehr. Nach Peeraer übernahm Van Asch die Leitung des Chores. Er war auch eine der treibenden Kräfte hinter der erfolgreichen Mechelse Liedertafel, dem blühenden Chor CantusAmici und weiteren Chören in der weiteren Umgebung seiner Stadt, seinem musikalischen Mechelen. Er ehrte die Stadt, indem er die glänzenden Kompositionen von Msgr. Jules Van Nuffel in Ehren hielt. Er war an wichtigen Aufnahmen auf LP und CD beteiligt.

Urbain Van Asch setzte sich für das ANZ und Koor & Stem ein. Auch für das internationale Chorleben war er nicht wegzudenken als Vorsitzender des Verwaltungsrats des Europäischen Chorverbandes AGEC.

Er schrieb zahlreiche Artikel zur Erhaltung und Verbesserung des Chorlebens und hielt sich mit seiner Meinung nicht zurück. Alles stand immer im Rahmen und zum Wohle der Chormusik. Urbains musikalisches Leben begann als Chorknabe des einst berühmten Sint-Romboutsknapenkoor (wo sind denn diese Knabenchöre hin?), wo er sich die „Mikrobe" holte.

Als Dirigent richtete er seine Aufmerksamkeit nicht nur auf Van Nuffel, sondern auf das große, wichtige Repertoire flämischer Komponisten, auf das Gregorianische und die großen Komponisten im Weltrepertoire. Mit Urbain Van Asch verliert das flämische Chorleben eine figürliche und wörtliche Riesengestalt. In dankbarer Erinnerung an seinen enormen Einsatz und seine Leistungen wünschen wir, dass sein Erbe nicht im Schatten der Vergessenheit verschwindet.

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