De Munt gibt mit Stolz bekannt, dass Alain Altinoglu sein Mandat als Musikdirektor bis 2031 verlängert. Damit sichert sich das Brüsseler Opernhaus die Kontinuität einer fruchtbaren Zusammenarbeit, die seit 2016 sowohl künstlerisch als auch pädagogisch ihre Früchte trägt.
Für die neue Generalintendantin und künstlerische Direktorin Christina Scheppelmann war die Beibehaltung von Altinoglu eine absolute Priorität. „Es war für mich essentiell, dass Alain seine Arbeit als Musikdirektor fortsetzen würde. Die Vertragsverlängerung war eine meiner ersten Zielsetzungen. De Munt hat in ihm nicht nur einen Dirigenten von Format, sondern auch einen engagierten Künstler, der eine enge Bindung zu den Musikern und dem Publikum hat. Wir kennen uns seit 2001 und dass sich unsere Wege nun, fast ein Vierteljahrhundert später, hier wiedersehen, betrachte ich als ein vielversprechendes Zeichen."
Altinoglu selbst blickt voller Begeisterung nach vorne: „Ich freue mich sehr, dass ich meine Zusammenarbeit mit De Munt bis 2031 fortsetzen kann. In den vergangenen Jahren haben wir zusammen mit Orchester, Chor und allen Teams außergewöhnliche Leistungen erbracht. Ich wünsche mir, diese Linie fortzusetzen und weiterhin ergreifende Momente für unser Publikum zu schaffen. Darüber hinaus freue ich mich darauf, mit Christina Scheppelmann, die ich schon seit Jahren kenne, wieder eng zusammenzuarbeiten."
Künstlerische und pädagogische Rolle
Seit seinem Amtsantritt im Januar 2016 hat Altinoglu dem künstlerischen Profil von De Munt einen klaren Stempel aufgedrückt. Seine Interpretationen des Opernrepertoires ernteten viel Lob, und mit dem Symphonieorchester baute er ein breites Repertoire auf, das in den letzten Spielzeiten in dem erfolgreichen Projekt Der Ring des Nibelungen von Wagner gipfelte. Dieses monumentale Werk bestätigte erneut die außergewöhnliche Qualität des Muntorchesters und die nachhaltige künstlerische Bindung zwischen Dirigent und Musikern.
Neben seiner Arbeit auf der Bühne misst Altinoglu der pädagogischen Rolle eines Opernhauses großes Gewicht bei. Durch Initiativen wie Ontmoet het orkest, Familienkonzerte und offene Proben für junge Menschen bezieht er ein neues Publikum in die klassische Musik ein. Gleichzeitig arbeitet er intensiv mit der MM Academy zusammen, wo junge Sänger und Musiker die Gelegenheit haben, sich weiterzuentwickeln.
Zukunftspläne
In der Spielzeit 2025-2026 dirigiert Alain Altinoglu unter anderem Verdis spritzige Komödie Falstaff und die Brüsseler Uraufführung von Berlioz' Benvenuto Cellini. Darüber hinaus leitet er in Bozar drei Symphoniekonzerte mit Werken von Ravel, Berlioz, Grieg, Richard Strauss und Tschaikowski.
Mit dieser Verlängerung sichert sich De Munt bis 2031 einen Musikdirektor, der seine künstlerische Vision mit einer starken publikumsorientierten und pädagogischen Mission verbindet.