Die neue Organisation wird eine juristische Person, erhält eine Geschäftsleitung und eine Direktion. Die beiden Orchester bleiben bestehen und behalten jeweils ihren eigenen spezifischen Auftrag.
Diese Bündelung der Kräfte schafft einen künstlerischen Leuchtturm, der die Disziplinen Oper, Tanz und Sinfoniemusik übergreift, unterstützt und strategisch besser aufeinander abstimmt. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen bietet in Zukunft einzigartige Möglichkeiten für grenzüberschreitende Produktionen und wird die internationale Position Flanderns als Kulturregion stärken. Gleichzeitig ermöglicht die Fusion noch ehrgeizigere künstlerische Ziele.
Neue Struktur
Die Organisation wird vorübergehend von einer Übergangsdirektion unter der Leitung von Jan Raes geleitet, der bislang Generaldirektor von OBV ist.
Jan Raes: "Ich kenne die Stärken beider Häuser sehr gut. Diese neue Institution ermöglicht es uns, einen Biotop zu schaffen, in dem das große Talent unserer vielfältigen Künstler noch besser zur Geltung kommt. So bauen wir auf der reichen Tradition beider Häuser auf, um gemeinsam eine inspirierende Geschichte für unser Publikum, unsere Künstler und Mitarbeiter zu schreiben."
Flämische Kulturministerin Caroline Gennez:
"Mit dieser Fusion schaffen wir die Grundlagen für eine zukunftssichere Kunstinstitution, die international auf höchstem Niveau mithalten kann. Durch die Vereinigung dieser beiden komplementären Institutionen garantieren wir nicht nur künstlerische Spitzenqualität und starke kulturelle Ausstrahlung im In- und Ausland, sondern stärken auch das gesamte flämische Kunstfeld. Diese Institution wird ein Katalysator und Vorbild für Inklusion und zeitgenössische, verbindende Führung. Gleichzeitig setzt sie stark auf partizipative und pädagogische Arbeit, die ein breites und vielfältiges Publikum anzieht. Mit anderen Worten: Sie wird eines der Kronjuwelen des künstlerischen Flanderns."



