Die Landschaft von Clara Schumann entfaltet sich als ein feinsinnig gezeichnetes musikalisches Panorama: eine Aufnahme, die historische Resonanzen, persönliche Perspektiven und die klangliche Gegenwart zu einem geschichteten Gesamtbild verbindet. Die Pianistin Heike-Angela Moser – eine Nachfahrin von Clara Schumann – widmet sich hier auf besondere Weise dem Erbe ihrer Vorfahrin; nicht in Form eines nostalgischen Rückblicks, sondern als ein lebendiger, künstlerischer Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Ein zentrales Element dieser Aufnahme ist das Schiedmayer-Fortepiano von 1859, das mit seinem historischen Charakter und feinem Klang das Repertoire mit selten gehörter Authentizität zum Glänzen bringt. Die Landschaft von Clara Schumann ist eine poetische Klangwanderung: Ein Dialog zwischen Generationen, zwischen Erinnerung und Erneuerung, zwischen dem historischen Atem eines Instruments und der lebendigen Stimme seiner heutigen Interpretin.





