Vsevolod Zavidov (geboren 2005 in Moskau) gilt heute als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten der großen russischen Tradition. Als Schüler von Nelson Goerner machte er sich auf der internationalen Bühne einen Namen, nachdem er 2024 den inaugural vergebenen Radu-Lupu-Preis und 2025 den UBS Young Soloists Prize gewann. Nun widmet er seine erste Soloaufnahme Rachmaninoff mit drei Transkriptionen von Bachschen Violinstücken, den Études-Tableaux op. 33 und den Variationen über ein Thema von Corelli: "Eine beinahe undurchdringliche Musik. Nicht einfach eine Komposition, sondern eine ganze Mythologie. Durchwoben mit zahllosen Verweisen auf seine Werke aus allen kreativen Perioden, ist es wie eine Chiffre – voller Schleier, Transformationen, Ironien, Reminiszenzen ... und doch eine und dieselbe Geschichte", sagt Zavidov, der dieses farbenreiche Programm mit einer wunderschönen Transkription der berühmten Vocalise von 1912 beschließt.





