Das Irish Baroque Orchestra und sein künstlerischer Leiter Peter Whelan haben zum ersten Mal das wohl wichtigste Werk des Ensembles aufgenommen: Händels Messiah, ein jährlicher Höhepunkt im Tourneeplan des IBO. Überraschenderweise ist dies die erste Aufnahme auf historischen Instrumenten durch ein irisches Ensemble – obwohl das Werk, ein Klassiker der Oratorienmusi, 1742 zum ersten Mal in Dublin aufgeführt wurde. In jenem Jahr kam der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Händel in die zweitgrößte Stadt der Britischen Inseln, um sein Glück erneut zu versuchen. Nach der Premiere (700 Menschen wohnten dem Stück bei, die Damen wurden gebeten, ohne Krinolinen zu kommen, die Herren ohne ihre Degen), verließ Händel Dublin als ein wohlhabenderer Mann.
Das Irish Baroque Choir und eine große Anzahl von erstklassigen Sängerinnen und Sängern (Hilary Cronin, Helen Charlston, Alexander Chance, Nathan Mercieca, Guy Cutting, Frederick Long und Edward Grint) gesellen sich zum IBO, um zu versuchen, etwas von der Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Moments einzufangen, in einer Aufnahme, die den Ursprung dieses zeitlosen Meisterwerks nachzeichnet.





