Max Meyer-Olbersleben, geboren 1850 in Olbersleben, Thüringen, studierte an der Orchesterklasse in Weimar unter Franz Liszt und später an der Königlichen Musikschule in München unter Gabriel Josef Rheinberger und Peter Cornelius. Er wurde Professor für Kontrapunkt und Komposition in Würzburg und war Direktor des Königlichen Konservatoriums bis zu seiner Pensionierung 1920. Zu Lebzeiten wurden 114 seiner Werke gedruckt veröffentlicht, wobei er kleinere Formen bevorzugte, wie Chorwerke, Lieder und Klavierstücke. Durch seine Ausbildung in Weimar und München war Meyer-Olbersleben mit sowohl traditionalistischen als auch neuen deutschen Musiktrends dieser Zeit vertraut, und die hier erstmals eingespielten Kammermusikjuwelen zeugen von tiefem romantischen Empfinden und dem Geist eines neuen musikalischen Aufbruchs.
Die Werke werden von Musikern aufgeführt, die auch international als Solisten bekannt sind: Nina Karmon (Violine), Roland Glassl (Viola), Benedict Kloeckner (Cello) und Oliver Triendl (Klavier).





