Als Leopold von Anhalt-Köthen 1728 starb, hatte sein ehemaliger Kapellmeister seine fünf glorreichen Jahre im Dienste des Fürsten nicht vergessen. Johann Sebastian Bach widmete seinem Andenken eine Trauerkantate, die fast ausschließlich auf zwei großen Werken aus dieser Zeit basierte: der Trauerode und der Matthäus-Passion. Die Partitur ist verloren gegangen, aber das Libretto und andere Quellen haben es nun möglich gemacht, das Werk wiederzubeleben und so nimmt uns Raphael Pichon auf eine spannende musikalische Spurensuche in seiner ersten Aufnahme für harmonia mundi mit.
Rezensionen
„Die Rekonstruktion, das Ergebnis von drei Jahren Arbeit, kann auch kritische Hörer überzeugen. (…) Es ist eine besondere Erfahrung, bekannte Klänge mit neuem Text und damit in einem neuen Kontext zu hören."





