Das Barcelona Symphony Orchestra – das Nationalorchester der Katalanien (OBC) – wurde 1944 von Eduard Toldrà gegründet. Das Orchester widmet sich der Förderung klassischer und zeitgenössischer Musik aus allen Kulturen mit besonderem Augenmerk auf katalanische Komponisten. Unter den Dirigenten des Orchesters waren Eduard Toldrà, Rafael Ferrer, Antoni Ros Marbà, Salvador Mas, Franz-Paul Decker, García Navarro, Lawrence Foster, Ernest Martínez Izquierdo, Eiji Oue, Pablo González und zuletzt Kazushi Ono, der im September 2015 ernannt wurde.
Das OBC hat mit zahlreichen renommierten Dirigenten und Solisten zusammengearbeitet, darunter Sergiu Celibidache, Christoph von Dohnányi, Valery Gergiev, Christopher Hogwood, Eliahu Inbal, Mariss Jansons, Georges Prêtre, Mstislav Rostropovich, Leonard Slatkin, Lang Lang, Janine Jansen, Daniel Barenboim, Isaac Stern, Radu Lupu, Frank Peter Zimmermann, Alicia de Larrocha, Pinchas Zukerman, Martha Argerich, Joshua Bell und Arthur Rubinstein. Mit einer Diskographie von über 100 Aufnahmen unterhält das Orchester eine lange Beziehung zu Naxos, was zu hochwertigen Aufnahmen katalanischer Komponisten wie Manén, Granados, Leonardo Balada, Montsalvatge und Benet Casablancas sowie anderer internationaler Komponisten führte.
Das OBC tritt international auf und spielt in den bedeutendsten Konzerthallen der Welt, darunter die Carnegie Hall, das Musikverein Wien, die Royal Albert Hall in London, das Concertgebouw in Amsterdam und die Suntory Hall in Tokio. Das OBC ist Teil des Consorci de l'Auditori i l'Orquestra, eines Zusammenschlusses zwischen der Stadt Barcelona und der katalanischen Regierung. Seit April 1999 verfügt es über seinen eigenen Konzertsaal, L'Auditori, entworfen vom spanischen Architekten Rafael Moneo.





