Die sieben Streichquartette von Alexander Glasunov spannen sich über seine gesamte Karriere als Komponist und sind genauso bedeutsam wie seine Sinfonien. Das erste Streichquartett, das nationalistisches Sentiment und klassische Disziplin verbindet, verschaffte dem jungen Komponisten 1884 den Glinka-Preis. Unter dem Fortschritt in Ausdruckskraft und formaler Integration im zweiten Quartett befindet sich ein herrlicher langsamer Satz, der als Höhepunkt seines Frühwerks gilt, während das dritte Quartett wegen seines suggestiven Volksmusikcharakters als "Das Slawische" bekannt geworden ist.





