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Klassik Zentral

Die zwölf Finalisten des KEW Cello 2026

Die zwölf Finalisten des KEW Cello 2026

Andrew Ilhoon Byun – Clara Dietlin – Tae-Yeon Kim – Yo Kitamura – Leland Ko – Álvaro Lozano Cames – Lionel Martin – Krzysztof Michalski – Dilshod Narzillaev – Ettore Pagano – Ivan Sendetsky – Maria Zaitseva

In alphabetischer Reihenfolge: • Andrew Ilhoon Byun • Clara Dietlin • Tae-Yeon Kim • Yo Kitamura • Leland Ko • Álvaro Lozano Cames • Lionel Martin • Krzysztof Michalski • Dilshod Narzillaev • Ettore Pagano • Ivan Sendetsky • Maria Zaitseva

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Von Montag, 25. bis Samstag, 30. Mai präsentieren sich jeden Abend um 20.15 Uhr zwei der zwölf Cellisten im Brüsseler Palais der Schönen Künste zusammen mit dem Belgian National Orchestra unter der Leitung von Antony Hermus. Jeder Finalist führt ein Cellokonzert seiner Wahl auf und das unveröffentlichte Pflichtwerk von Fang Man, Four Odes to the Tidings of Flowers, das speziell für das Finale dieser Cellowettbewerbs geschrieben wurde (Weltpremiere am Montag, 25. Mai 2026). Die Kandidaten erhalten dieses Werk am Tag ihres Eintritts in die Musikkapelle. Sie haben daher nur eine Woche Zeit, es ohne externe Hilfe einzustudieren.

Jurymitglieder Finale

Die Zusammensetzung der Jury kann sich von Runde zu Runde unterscheiden, aber die Jurymitglieder sitzen während der gesamten Runde, für die sie angefordert werden. Im Finale sind das: Gilles Ledure (Vorsitzender), Natalie Clein, Roel Dieltiens, Valentin Erben, Ophélie Gaillard, Anne Gastinel, Marie Hallynck, Gregor Horsch, Anssi Karttunen, Daniel Müller-Schott, Sharon Robinson, Jian Wang & Sonia Wieder-Atherton. Dieses Jahr verwenden die Jurymitglieder Tablets, um die Partituren der von den Kandidaten gespielten Werke, einschließlich des Pflichtwerks, zu konsultieren und während der Auftritte der Kandidaten Notizen zu machen.

👉 Mehr über die Jurymitglieder

Dank VRT und RTBF werden die Auftritte der Kandidaten live auf unserer Website gestreamt. Das Finale ist live auf dem Ketnet-Kanal mit Katelijne Boon und Clara De Decker als Moderatorinnen zu sehen. Samstags können Sie den letzten Finaltag ab 20 Uhr auf VRT CANVAS verfolgen, danach folgt die Proklamation. Die Zusammenstellung ‚Das Beste des Wettbewerbs' ist ab Montagabend, 1. Juni, auf VRT MAX zu sehen und wird am Sonntag, 7. Juni, auf VRT 1 ausgestrahlt.

Klara überträgt das Halbfinale live, moderiert von Nicole Van Opstal, und das Finale, moderiert von Katelijne Boon und Clara De Decker. Klara strahlt am Sonntagnahmittag, 31. Mai, eine Zusammenstellung der schönsten Momente aus.

👉 Übersicht der Übertragungen (pdf)

Komponistin Fang Man und ihr Pflichtwerk

„Der Titel dieses Werkes verweist auf das traditionelle chinesische Konzept huà xìn; die ‚Botschaft', mit der Blumen die Entfaltung der Jahreszeiten ankündigen. In der chinesischen Ästhetik sind Blumen nicht nur Pflanzen, sondern auch spirituelle Symbole. In vier Sätzen – Orchidee, Bambus, Chrysantheme und Pflaumenblüte – wandert das Konzert durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und beleuchtet die inneren Landschaften, die diese Jahreszeiten wecken. Diese Reise folgt jedoch keinem festen Zeitstrahl.

Ebenso wie sich Erinnerungen und Gefühle nicht linear entfalten, bestimmt der Solocellist selbst die Reihenfolge, in der die vier Teile aufgeführt werden. Jeder Solist gibt einer eigenen Geschichte Form und wird sowohl Interpretin als auch Erzählerin, die die Beziehung zwischen Jahreszeit, Blume und Geist immer wieder neu gestaltet. Dieses Konzert ist von zwei Komponisten geprägt, die ich bewundere. Von Bach übernehme ich die rhythmische Vitalität, kontrapunktische Klarheit und physische Dimension von Streicherpartien. Von Messiaen entlehne ich Tonmaterial aus den ‚begrenzt transonierbaren Modi' mit Harmonien, die Mystik und ein Gefühl von stillstehender Zeit hervorrufen. In diesem Konzert treffen östliche poetische Bildsprache und westliche musikalische Architektur aufeinander."

Erfahren Sie mehr über die Komponistin: www.fangmanmusic.com

 

Rund um das Cello von Pablo Casals

Dieses Cello wurde 1733 vom berühmten venezianischen Geigenbaumeister Matteo Goffriller (1659-1742) gebaut und 1908 von Pablo Casals (1876-1973) erworben. Der katalanische Meister spielte das Instrument über sechzig Jahre lang und nutzte es für all seine legendären Aufnahmen. Er betrachtete es als seinen ‚liebsten Freund' und bevorzugte immer seine starke Persönlichkeit und charakteristische Klangfarbe, die der menschlichen Stimme so nahekam, gegenüber der Stradivarius, die ihm geschenkt worden war.

Mit dem Wunsch, sein lebendiges Vermächtnis zu bewahren und seine tiefe Freundschaft mit Königin Elisabeth von Belgien zu ehren, hat die Pau Casals Stiftung beschlossen, das Instrument, das als die Goffriller ‚Casals' bekannt ist, für einen Zeitraum von vier Jahren dem Ersten Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs anzuvertrauen, anlässlich der Feier des 150. Geburtstags von Pablo Casals, der mit dem von Königin Elisabeth zusammenfällt.

Yvan de Launoit, Vorsitzender des Wettbewerbs, unterstreicht, wie der Laureate während vier Jahren mit dem Instrument sein Talent vollständig entfalten kann. „Wir sind der Pau Casals Stiftung sehr dankbar für diese symbolische Initiative, die die Geschichte des Wettbewerbs in sich trägt. Diese großzügige Geste bietet Musikern eine greifbare Verbindung zur lebendigen Musikgeschichte und erinnert daran, dass der Wettbewerb nicht nur um die Platzierung geht, sondern auch ein Weg zur künstlerischen Entfaltung ist."

Im April verließ das Instrument New York in den Händen der Geigenbauerin Julie Reed Yeboah, um rechtzeitig zu den Eröffnungsfeierlichkeiten des 150. Geburtstags von Pablo Casals am 13. April im Museu Casals in Barcelona anzukommen. Zwei Monate lang wurde es dort regelmäßig von Òscar Alabau, Solocellist des Orchesters des Gran Teatre del Liceu – dasselbe Orchester, in dem Pablo Casals einst diese Funktion innehatte – gespielt. Anschließend brachte Òscar Alabau das Instrument nach Brüssel, wo es vom Montag, 25. bis Samstag, 30. Mai während des Finales des Cellowettbewerbs 2026 ausgestellt sein wird, bevor es für einen Zeitraum von vier Jahren dem Ersten Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2026 anvertraut wird.

 

Detalhes:

Título:

  • Die zwölf Finalisten des KEW Cello 2026

Künstler:

  • Die zwölf Finalisten des KEW Cello 2026

    Andrew Ilhoon Byun - Clara Dietlin - Tae-Yeon Kim - Yo Kitamura - Leland Ko - Álvaro Lozano Cames - Lionel Martin - Krzysztof Michalski - Dilshod Narzillaev - Ettore Pagano - Ivan Sendetsky - Maria Zaitseva

Ort:

  • Palast der Schönen Künste (Bozar), Brüssel

Datum:

  • 25. Mai 2026

Fotografie:

  • Barth Decobecq

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