Dritter Halbfinaltag – Abend
Programm
Michael Haydn – Konzert in B-Dur
Königliches Kammerorchester der Wallonie, Ltg. Vahan Mardirossian
Mit ihrer starken Persönlichkeit, gepaart mit Raffinesse, spielt sie dieses Konzert – das sich an der Schnittstelle von Klassik und Romantik bewegt – mit Eleganz, Selbstsicherheit und großer Aufmerksamkeit für Details. Sie beherrscht die Technik vollkommen und erzählt eine fesselnde instrumentale Geschichte, besonders im Mittelteil, der Romance, in der das Cello wie verzaubert wirkt. Dank ihrer guten Zusammenarbeit mit dem Orchester ist das Konzert eine Freude für den Hörer, der kurzzeitig vergisst, dass er sich im Rahmen eines Wettbewerbs befindet
Programm
Leopold Hofmann – Konzert in D-Dur Badley D3
Königliches Kammerorchester der Wallonie, Ltg. Vahan Mardirossian
Eine bemerkenswert aufrichtige Interpretation in der zweiten Runde des Wettbewerbs von Dilshod Narzillaev. Wir entdeckten Selbstvertrauen, Ergriffenheit, Direktheit und Schlichtheit im Spiel dieses Musikers, der sich vollkommen und bewundernswert seiner Kunst widmet. Eine beherrschte Technik und ein konstantes chromatisches Gleichgewicht tragen zu seiner makellosen Tonalität bei. Dank seiner angeborenen Musikalität und Kommunikationsgabe lädt er uns auf beeindruckende Weise ein, vom Universum der Kompositionen zu träumen.
Programm
Johannes Brahms – Sonate Nr. 2 in F op. 99
Harold Noben – Koffein
Julius Klengel – Scherzo op. 6
Naoko Sonoda, Klavierbegleiter
Ein äußerst versierter Musiker mit straffer Technik und Selbstbeherrschung; ein Programm, in dem die rechte Hand auf besondere Weise gefordert wird, mit Herausforderungen, auf die er mit Schwung reagiert. Eine Strichführung, die den Anforderungen der schwierigsten Passagen gerecht wird, präzise Strichbewegungen, brillante Artikulation, gleichmäßiges Tempo, volle Cellostimme mit tiefgründiger Klangfarbe: Ein außergewöhnliches Recital wird geboten, in dem er das Publikum endlos von Ebbe und Flut seiner Musik genießen lässt, gut phrasengestaltet, durchdacht intoniert.
Programm
Claude Debussy – Sonate in d-Moll
Harold Noben – Koffein
Ernest Bloch – Méditation hébraïque
Paul Hindemith – Sonate op. 25/3
Katsura Mizumoto, Klavierbegleiter
Eine Leistung, die durch Finesse und Ausdauer erreicht wurde, wobei mit künstlerischem Geschick und Meisterschaft die technische ‚Akrobatik' einer solch mosaiktartigen Kombination von Stücken aus verschiedenen kulturellen Welten bewältigt wurde: Debussys Raffinesse, die hohen Anforderungen des Stücks Caffeine, die intensive Trauer der hebräischen Meditation, die labyrinthische Fantasie der fünfteiligen Sonate von Paul Hindemith. Ein makelloses Cellklang, in seiner vollständigen Realisation erforscht. Wir hörten mit einer Art erwartungsvoller Fieberhaftigkeit zu, als stünde ein großartiges Ereignis bevor. Erneut ein königlicher musikalischer Festabend…






