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Klassik Zentral

Jubiläumsjahr Festival der Voorkempen 2023

Die Region östlich von Antwerpen, eine waldreiche Gegend, in der wohlhabende Herren aus der Hafenstadt im 16. Jahrhundert ihre Paläste und Landsitze errichten ließen, heißt heutzutage kurzerhand die Voorkempen. In der nach wie vor vornehmen Gegend von Schilde, Zoersel, Malle, Schoten, Ranst … feiert ein kleines, aber originelles Musikfestival seinen 50. Geburtstag mit Konzerten, die sich vom Frühling bis zum Herbst 2023 erstrecken.e Mit seinen 50 Jahren rückt das Festival in die Nähe des ehrwürdigen, wenn auch größeren Festivals van Vlaanderen. Auch wenn sie an der alten Schreibweise der Voorkempen festhalten, sind die Organisatoren sonst zeitgemäß. An verschiedenen Orten versucht das Festival der Voorkempen den Musikliebhaber und den gelegentlichen Konzertbesucher mit einerseits dem »bekannten Repertoire« und andererseits mit Musik »zum Entdecken« zu verlocken und zu überraschen. Es ist bemerkenswert, wie viele »große Künstler und Ensembles« im Laufe der Jahre mit dem feinen, ländlichen Festival befreundet geworden sind: Alexander Melnikov, Anneleen Lenaerts, Marie und Sophie Hallynck, Werner Van Mechelen, Roeland Hendrickx, Pierre-Alain Volondat, Jean-Claude Vanden Eynden, Cyprien Katsaris, Roel Dieltiens, Carlo Willems, Oxalys, Het Collectief, Eliane Rodrigues, Guido Deneve, Robert Groslot, Benjamien Dieltjens, …

ALT und NEU © Cannibal Das Festival, das 1973 überwiegend Haydn-Mozart-Repertoire bot, profiliert sich inzwischen durch besondere Aufmerksamkeit für zeitgenössische Musik und Orgel. Letzteres hat alles mit der Anwesenheit der restaurierten »Silbernen Orgel« de Forceville von Broechem zu tun, einem Instrument, das unter anderem von Bernard Foccroulle gelobt wird. Die Vorliebe für zeitgenössische Musik hängt eng zusammen mit dem musikalischen Geschmack und der Überzeugung von Raymond Van Soens, der vor mehr als dreißig Jahren vom freiwilligen Mitarbeiter zum chinesisch-freiwilligen Vorsitzenden wurde. Von klein auf fasziniert Raymond die Musik, die jetzt geschrieben wird oder zumindest nicht älter ist als Strawinsky und Bartók. In den 1960er Jahren überraschte er die Prüfungsjury der Musikakademie mit einem Werk von einem gewissen Ligeti, hörte Avantgarde in den Rundfunksendungen von Paul Collaer und verbrachte als Student der Ingenieurs- und Architektur an der Universität Gent einen Teil seiner Freizeit im IPEM. Dort lernte er unter anderem Louis De Meester, Lucien Goethals, Karel Goeyvaerts bis hin zu Xenakis kennen (mit dem er dasselbe Diplom teilte) und bekam die Gelegenheit, selbst ausgiebig mit Sinus-, Puls- und Rauschgeneratoren sowie elektronischer Musik zu experimentieren.

KREATIONEN

Das Festival der Voorkempen hat inzwischen eine schöne Tradition von »Kreationen« aufgebaut, die es bei Luc Hove, Bram Van Camp, Frits Celis, Wilfried Henderickx, Wilfried Westerlinck, Alain Craens, Jan Vandamme, Stefan Van Puymbroeck, Piet Swerts, Matthias Coppens, Frank Nuyts, Petra Vermote, Erika Budai, Luc Brewaeys, Peter Welfens, Jan van Landeghem, … in Auftrag gab. Für das Festkonzert vom 22. Juni klopften sie erneut bei Hanne Deneire an, von dem bei der Eröffnung bereits »Katsu« (2001) zu hören war.

Hanne Deneire ließ sich von der kraftvollen Symbolik des Konzepts der Dreifaltigkeit inspirieren und schrieb »Trinity«, ein Werk für drei Ausführende, die eine besondere Beziehung zum Festival der Voorkempen haben: Violinist Wibert Aerts, Akkordeonist Philippe Thuriot und Schlagzeuger Gaetan La Mela. Dass Hanne Deneire mit bestimmten Ausführenden vor Augen schreiben konnte, hat den Prozess nur positiv beeinflusst. Noch bedeutsamer ist jedoch, dass »Trinity« auch drei Schichten, drei Themen enthält. Sie selbst spricht von einer musikalischen Reise, einer bezaubernden Entdeckungstour, die das Wesen von Verbindung, Harmonie und Spiritualität erforscht. Nach einem kurzen »trou musical« von Akkordeon und Schlagwerk beschließt das Festkonzert mit dem unvergesslichen »Quatuor pour la fin du temps« (1941) und das orgel. Dat laatste heeft alles te maken met de aanwezigheid van het gerestaureerde ‘Zilveren Orgel’ de Forceville van Broechem, een instrument dat door o.m. Bernard Foccroulle geprezen wordt. De voorkeur voor ließ sich von der kraftvollen Symbolik des Konzepts der Dreifaltigkeit inspirieren und schrieb »Trinity«, ein Werk für drei Ausführende, die eine besondere Beziehung zum Festival der Voorkempen haben: Violinist Wibert Aerts, Akkordeonist Philippe Thuriot und Schlagzeuger Gaetan La Mela. Dass Hanne Deneire mit bestimmten Ausführenden vor Augen schreiben konnte, hat den Prozess nur positiv beeinflusst. Noch bedeutsamer ist jedoch, dass »Trinity« auch drei Schichten, drei Themen enthält. Sie selbst spricht von einer musikalischen Reise, einer bezaubernden Entdeckungstour, die das Wesen von Verbindung, Harmonie und Spiritualität erforscht. Nach einem kurzen »trou musical« von Akkordeon und Schlagwerk beschließt das Festkonzert mit dem unvergesslichen »Quatuor pour la fin du temps« (1941) hangt nauw samen met de muzikale smaak en overtuiging van Raymond Van Soens die meer dan © Cannibaltig jaar geleden van vrijwillige medewerker, Chinees-vrijwillige voorzitter werd. Al van jongs af is Raymond gefascineerd door de muziek die nu gemaakt wordt of toch zeker niet ou© Cannibal is dan Stravinsky en Bartok. In de jaren 60 verraste hij de examenjury op de muziekacademie met werk van een zekere Ligeti, hij luisterde naar avant-garde in de radio-uitzendingen van Paul Collaer en bracht als student ingenieur-architect aan de universiteit van Gent een deel van zijn vrije tijd door aan het IPEM. Daar leerde hij o.m. Louis De Meester, Lucien Goethals, Karel Goeyvaerts tot en met Xenakis kennen (met wie hij hetzelfde diploma gemeen heeft) en kreeg hij de kans om zelf volop te experimenteren met sinus-, puls en ruisgeneratoren en elektronische muziek.

CREATIES

Het festival © Cannibal Voorkempen heeft intussen een mooie traditie van ‘creaties’ opgebouwd die ze bestelden bij Luc Hove, Bram Van Camp, Frits Celis, Wilfried Hen© Cannibalickx, Wilfried Westerlinck, Alain Craens, Jan Vandamme, Stefan Van Puymbroeck, Piet Swerts, Matthias Coppens, Frank Nuyts, Petra Vermote, Erika Budai, Luc Brewaeys, Peter Welfens, Jan van Landeghem,…Voor het feestconcert van 22 juni klopten ze nogmaals aan bij Hanne Deneire, van wie bij de opening al ‘Katsu’ (2001) te horen was.

Hanne Deneire liet zich inspireren door de krachtige symboliek van het begrip Drievuldigheid en schreef ‘Trinity’, een werk voor drie uitvoer© Cannibals die een bijzon© Cannibale band hebben met het Festival © Cannibal Voorkempen: violist Wibert Aerts, accordeonist Philippe Thuriot en percussionist Gaetan La Mela. Dat Hanne Deneire met welbepaalde uitvoer© Cannibals voor ogen kon schrijven, heeft het proces alleen maar in positieve zin beïnvloed. Maar nog betekenisvoller is dat ‘Trinity’ ook drie lagen, drie thema’s bevat. Zelf spreekt ze van een muzikale reis, een betoverende ontdekkingstocht die de essentie van verbinding, harmonie en spiritualiteit verkent. Na een korte ‘trou musical’ van accordeon en slagwerk besluit het feestconcert met het beklijvende ‘Quatuor pour la fin du temps’ (1941) dat Olivier Messiaen im Konzentrationslager schrieb, inspiriert von Texten aus der Apokalypse. Es ist genau 35 Jahre her, dass das Festival der Voorkempen diese Musik bereits von Robert Groslot, Walter Boeykens, Marjeta Korosec und dem damals noch sehr jungen Roel Dieltiens aufführen ließ – in einem Konzert, das in die Annalen des Festivals eingehen sollte. 1988 führte Karel Goeyvaerts in dieses legendäre Werk ein, das jeden sprachlos macht; 2023 fällt diese Rolle Roel Dieltiens zu, der den Cellisten und Kriegsgefangenen von Messiaen, Etienne Pasquier, aus dem Stalag VIII-A in Görlitz gut gekannt hat.

Am Sonntag 8. Oktober 2023 schließt das Festival seine Türen mit Bernard Foccroulle und Roel Dieltiens, zwei Freunde und altgediente Unterstützer des Festivals der Voorkempen, die in Broechem einen gemeinsamen Traum Wirklichkeit werden lassen. Für jeden Organisten und auch für jeden Cellisten bildet die Musik von Johann Sebastian Bach das Herzstück ihres Repertoires. Was könnten diese Musiker also Besseres wählen als die drei Sonaten BWV 1027, 1028 und 1029 für Gambe und Cembalo in einer Bearbeitung für Orgel und Cello?

Donnerstag, 22. Juni 2023 um 20:30 Uhr in C.C ‚Werf44', Schoolstraat 44 in 2970 Schilde
Festkonzert. Kreation von Hanne Deneire und Quatuor pour la fin du temps von Olivier Messiaen, wird im Herbst auf Klara ausgestrahlt

Freitag, 22. September 2023 um 20:30 Uhr in der Sint-Elisabethkerk in 2980 Zoersel
Bart Jacobs und Les Muffati, Orgelkonzerte von G.F. Händel.

Sonntag, 8. Oktober 2023 um 16:00 Uhr in der Onze-Lieve-Vrouwekerk, Gemeenteplein, 2520 Broechem,
Abschlusskonzert. Bernard Foccroulle und Roel Dieltiens, drei Sonaten von J.S. Bach.

Hören Sie hier das Gespräch an, das Katelijne Boon mit Raymond Van Soens führte, der treibenden Kraft hinter dem Festival.

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  • Jubiläumsjahr Festival der Voorkempen 2023

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