Giuseppe Verdi
Ernani. Drei Rivalen kämpfen um die Hand von Elvira, aber ihre Obsessionen und Manipulationen führen nur zu Verbitterung und Tod. Den Stoff entnahm Verdi Victor Hugo, dessen Bühnenstücki
Annelies Andries
Ästhetische Ideale und Zensur im neunzehnten Jahrhundert in der Theater- und Opernwelt
Liebe, Ehre, Rache: Die Leidenschaften lodern hoch in Giuseppe Verdis erstem internationalen Hit, Ernani. Drei Rivalen kämpfen um die Hand von Elvira, aber ihre Obsessionen und Manipulationen führen nur zu Verbitterung und Tod. Den Stoff entnahm Verdi Victor Hugo, dessen BühnenstückHernani 1830 einen wahren ästhetischen Krieg über die Existenzberechtigung des romantischen Theaters entfesselte. Anhand der hitzigen Debatten in der Theater- und Opernwelt dieser Zeit zeigt Annelies Andries, wie ästhetische Ideale mit den praktischen Anforderungen einer Opernproduktion kollidierten. Die Zensur verbot bestimmte politische Themen, Sänger forderten, dass ihre Stimmen glänzen sollten, und das Opernhaus wollte ein Erfolgsstück. Schließlich zeigt der Hörerguide, wie Verdi seine dramaturgischen und musikalischen Visionen verschärfte und damit den Nährboden für seine anhaltende Popularität in der Opernlandschaft schuf. Ernani. Drei Rivalen kämpfen um die Hand von Elvira, aber ihre Obsessionen und Manipulationen führen nur zu Verbitterung und Tod. Den Stoff entnahm Verdi Victor Hugo, dessen Bühnenstücki € 12,50, ISBN 9789462703490, Taschenbuch, 80 S., Operatheek, E-Book erhältlich
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