Künstler
Cappella Pratensis
Cappella Pratensis ist ein niederländisches Vokalensemble aus 's-Hertogenbosch mit internationalem Ruf, das überall auf der Welt auftritt. Das 1987 gegründete Ensemble verdankt seinen Namen dem großen Polyphoniker und Komponisten Josquin des Prez (Pratensis = des Prés) (1450–1521). Cappella Pratensis hat sich auf Musik des Spätmittelalters und der Renaissance des 15. und 16. Jahrhunderts spezialisiert, vor allem auf die Musik von Josquin und anderen franko-flämischen Polyphonikern jener Epoche.
Cappella Pratensis ist auf die Musik von Josquin des Préz und vielen anderen Polyphonikern des 15. und 16. Jahrhunderts spezialisiert. In ihren Konzerten geht die Cappella von der historischen Aufführungspraxis aus und stellt ihre eigenen Programme mit originellen Interpretationen zusammen. Dabei stützt sie sich auf wissenschaftliche Quellenforschung und eigene künstlerische Ausgangspunkte.
Ab 1987 entwickelte das Ensemble unter Ludy Vrijdag und Rebecca Stewart seine eigene Herangehensweise. Am auffälligsten bei den Aufführungen waren das langsame Tempo und eine wellenartige Dynamik. Hintergrund dieser Aufführungspraxis bildeten die Aufmerksamkeit für die Sprache, die Akustik und die Spannung zwischen Tönen (etwa zwischen Grundton und Quinte oder kleiner Terz). Zudem vertrat Stewart dezidierte Ansichten zum Stimmgebrauch in der Renaissance. Nach ihrem Weggang im Jahr 2002 wurde ihr Ansatz allmählich aufgegeben.
Cappella Pratensis ist auf die Musik von Josquin des Préz und vielen anderen Polyphonikern des 15. und 16. Jahrhunderts spezialisiert. In ihren Konzerten geht die Cappella von der historischen Aufführungspraxis aus und stellt ihre eigenen Programme mit originellen Interpretationen zusammen. Dabei stützt sie sich auf wissenschaftliche Quellenforschung und eigene künstlerische Ausgangspunkte.
Ab 1987 entwickelte das Ensemble unter Ludy Vrijdag und Rebecca Stewart seine eigene Herangehensweise. Am auffälligsten bei den Aufführungen waren das langsame Tempo und eine wellenartige Dynamik. Hintergrund dieser Aufführungspraxis bildeten die Aufmerksamkeit für die Sprache, die Akustik und die Spannung zwischen Tönen (etwa zwischen Grundton und Quinte oder kleiner Terz). Zudem vertrat Stewart dezidierte Ansichten zum Stimmgebrauch in der Renaissance. Nach ihrem Weggang im Jahr 2002 wurde ihr Ansatz allmählich aufgegeben.
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