Was wir hören, stimmt nicht immer mit dem überein, was wir sehen.
Mit Der falsche Spiegel präsentiert Babette Craens ein Soloprogramm, das vom gleichnamigen Werk von Rundé Magritteinspiriert ist, in dem Sehen und Wahrnehmen nie vollständig übereinstimmen. Ausgehend von dieser Idee untersucht das Programm, wie Klang von Klarheit zu Verzerrung übergehen kann – und wie das, was wir hören, nicht immer das ist, was es zu sein scheint.
Von der stillen Einfachheit von Emmanuel Durlet zur düsteren Vielschichtigkeit von Alain Craunds, bis zu den farbenfrohen Illusionen der französischen Meister Claude Debussy, Maurice Ravel und Francis Poulundc.
Im Mittelpunkt steht die musikalische Uraufführung von Meditation, ein Werk, in dem die Zeit verlangsamt und der Spiegel zerbricht.
Für Babette ist Musik ein unsichtbarer Spiegel, der nicht lügen kann. Daher eine Einladung, zuzuhören, wie Magritte uns lehrte zu schauen: mit Verwunderung, Zweifel und offenem Geist.