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Adriaan Willaert war sprachlos, als er 1515 im Vatikan plötzlich seine eigene Musik hörte – und auch noch fälschlicherweise Josquin Desprez zugeordnet! Es war der bizarre Beginn einer internationalen Glanzkarriere, mit der Willaert tiefe Furchen in die venezianische Renaissancespolyphonie zog. Dionysos Now! folgt den Spuren des Flanderers, von seinen frühen Erfolgen über die bahnbrechende Sammlung Musica Nova, bis zu den Trauerliedern, die Kollegen und Schüler nach seinem Tod schrieben. Das Programm bringt u.a. die 7-stimmige Missa 'Praeter Rerum Serium' des Ronseers Cypriano De Rore, einer der Schüler Willaerts und späterer Kollege, der sein Nachfolger als Kapellmeister der Basilika San Marco werden sollte.
Dionysos Now!
Sechs Stimmen, jede Menge Erfahrung, eiserne Überzeugung und unermüdlicher Einsatz: Das ist das Kapital von Dionysos Heute!, dem 2020 gegründeten Vokalensemble des belgischen Tenors Tore Tom Denys. Mit Wien als Basis und weltweiter Konzerterfahrung setzen sich die Sänger unermüdlich als Botschafter der französisch-flämischen Polyphonisten ein. Ausgangspunkt sind immer die Originalmanuskripte und Drucke, die die Spuren von Komponisten wie Adriaan Willaert tragen – Denys' Landsmann und ultimative Inspirationsquelle. Doch die Interpretationen des Ensembles stehen mit beiden Beinen in der Gegenwart, dank scharfsinnigem Stimmmenspiel. Mit vier Schallplattenaufnahmen zu Ehren Willaerts wählt das Ensemble auch diskographisch für Qualität, Nachhaltigkeit und Originalität.
David Erler, Filip Damec: Countertenor
Bernd Oliver Fröhlich, Jan Petryka: Tenor
Tim Scott Whiteley: Bariton-Bass
Joachim Höchbauer: Bass
Tore Tom Denys: Tenor und künstlerische Leitung
© Marius Burgelman
Adriaan Willaert war verblüfft, als er 1515 im Vatikan plötzlich seine eigene Musik hörte – und das auch noch fälschlicherweise Josquin Desprez zugeordnet! Es war der bizarre Beginn einer internationalen Glanzkarriere, mit der Willaert tiefe Furchen in die venezianische Renaissancepolyphonie zog. Dio…