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Bausch / Platel / Mahler - Adagio / Soûl

Samstag 26 Juni 2027, 20:00

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Dans

Im Dialog mit Gustav Mahler Mit ihrem Frühwerk Adagio schuf Pina Bausch eine eindringliche Choreografie zum ersten Teil von Gustav Mahlers unvollendeter zehnter Symphonie. Die Musik, während einer tiefgreifenden persönlichen Krise komponiert, vibriert zwischen ekstatischem Glück und ergreifendem Leid. Bausch erschafft ein poetisches Universum, in dem scheinbar alltägliche Begegnungen und einfache Gesten im Mittelpunkt stehen. Die Tänzer erleben Extreme: von Verzückung bis Verzweiflung, von Widerstand bis Ergebung. So berühren sie das, was uns fundamental zu Menschen macht. Alain Platel, künstlerischer Erbe von Bausch, schafft mit einigen Tänzern der Opera Ballet Vlaanderen die neue Inszenierung Soûl ('betrunken'). Wie Bausch lässt er sich von Gustav Mahler inspirieren. Das frühe symphonische Gedicht Totenfeier, das später zum ersten Teil der zweiten Symphonie 'Auferstehung' umgestaltet werden würde, ist ein monumentaler Trauerzug. Durch die dunkle Partitur erklingen sanftmütige, beinahe pastorale Momente der Hoffnung. Innerhalb dieser Spannungskurve stellt Platel eine dringende Frage: könnte ein leichter betrunkener Rausch diese Welt erträglicher machen? Im Dialog mit Gustav Mahler Mit ihrem Frühwerk Adagio schuf Pina Bausch eine eindringliche Choreografie zum ersten Teil von Gustav Mahlers unvollendeter zehnter Symphonie. Die Musik, während einer tiefgreifenden persönlichen Krise komponiert, vibriert zwischen ekstatischem Glück und ergreifendem Leid. Bausch erschafft ein poetisches Universum, in dem scheinbar alltägliche Begegnungen und einfache Gesten im Mittelpunkt stehen. Die Tänzer erleben Extreme: von Verzückung bis Verzweiflung, von Widerstand bis Ergebung. So berühren sie das, was uns fundamental zu Menschen macht. Alain Platel, künstlerischer Erbe von Bausch, schafft mit einigen Tänzern der Opera Ballet Vlaanderen die neue Inszenierung Soûl ('betrunken'). Wie Bausch lässt er sich von Gustav Mahler inspirieren. Das frühe symphonische Gedicht Totenfeier, das später zum ersten Teil der zweiten Symphonie 'Auferstehung' umgestaltet werden würde, ist ein monumentaler Trauerzug. Durch die dunkle Partitur erklingen sanftmütige, beinahe pastorale Momente der Hoffnung. Innerhalb dieser Spannungskurve stellt Platel eine dringende Frage: könnte ein leichter betrunkener Rausch diese Welt erträglicher machen?

Interpreten

Pina Bausch, Alain Platel, James Hendry, Symfonisch Orkest Opera Ballet Vlaanderen

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