Goldberg Variations
Philharmonia Orchestra, Robin O'Neill
- Label
- BIS
- Format
- Digital
Die Musik von Bach hat schon immer Arrangeure und Orchestrierer angezogen - wie Stokowski, Elgar und Busoni, um nur drei zu nennen. Unabhängig von der ursprünglichen Version hat Bachs Musik eine Ausdruckskraft, ein Drama und eine architektonische Logik, die sich gut für umfangreiche Orchesterklänge eignet.
Fagottist und Dirigent Robin O'Neill vertiefte sich in die Goldbergvariationen, die er durch die Aufnahmen von Glenn Gould in den ersten Monaten des Covid-Lockdowns entdeckte. Bald beschäftigte ihn die Idee, eine Orchestrierung anzufertigen, als er in der Klavierversion instrumentale und Orchesterklänge zu hören begann. Da die größte Herausforderung darin bestand, die Musik neu einzukleiden, ohne die subtile Komplexität des Stücks zu beeinträchtigen, wählte O'Neill nach viel Überlegung und Experimentieren Instrumente aus, die Bach selbst für die Solostimmen gewählt hätte. Seine Neuinterpretation der Goldbergvariationen bietet ein Gemisch aus vollständig notierten Variationen, abgewechselt mit konzertanten Variationen für zwei, drei oder vier Soloinstrumente, die teilweise den Stil der Matthäus Passion annähern.
Diese Bearbeitung wurde in einer schwierigen Zeit fertiggestellt und wurde, in den Worten von O'Neill, in der Hoffnung geschrieben, dass sie die Freude und den Trost ausdrücken würde, den Bachs Musik sowohl für Ausführende als auch für Hörer bringt.
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