Künstler
Michel Tabachnik
Michel Tabachnik (Genève, 10. November 1942) ist ein Schweizer Dirigent und Komponist.
Tabachnik studierte Klavier, Komposition und Orchesterleitung in seiner Geburtsstadt Genève. Unmittelbar nach seinem Abschluss wurde er unter die Fittiche von Igor Markevitsj, Herbert von Karajan und vor allem von Pierre Boulez genommen, dessen Assistent er vier Jahre lang war, hauptsächlich beim BBC Symphony Orchestra in London (1966-1971).
Michel Tabachnik war bereits sehr jung Generalmusikdirektor des Orchesters der Calouste Gulbenkian Stiftung in Lissabon. Später wurde er vom französischen Kulturministerium beauftragt, das Orchestre philharmonique de Lorraine in Metz aufzubauen. Daraufhin gründete er 1976 mit Pierre Boulez in Paris das Ensemble intercontemporain, dessen musikalischer Leiter er in der Saison 1978-1979 war. Er war künstlerischer Direktor des Orchestre des Jeunes du Québec (1985-1989) und mehr als zwölf Jahre lang des Orchestre des Jeunes de la Méditerranée, das er 1984 gegründet hatte.
Als Pädagoge gab er zahlreiche Meisterkurse in Hilversum (bei der NOS), Lissabon (Calouste Gulbenkian Stiftung), am Conservatoire national supérieur de musique in Paris, in Lyon, an der Musikakademie Stockholm, etc. Er wurde zum Dozenten für Orchesterleitung an der Universität von Toronto (1984-1991) und an der Königlichen Musikakademie in Kopenhagen (1993-2001) ernannt.
Die Zusammenarbeit mit Boulez brachte ihn näher an das zeitgenössische Repertoire.
Tabachnik studierte Klavier, Komposition und Orchesterleitung in seiner Geburtsstadt Genève. Unmittelbar nach seinem Abschluss wurde er unter die Fittiche von Igor Markevitsj, Herbert von Karajan und vor allem von Pierre Boulez genommen, dessen Assistent er vier Jahre lang war, hauptsächlich beim BBC Symphony Orchestra in London (1966-1971).
Michel Tabachnik war bereits sehr jung Generalmusikdirektor des Orchesters der Calouste Gulbenkian Stiftung in Lissabon. Später wurde er vom französischen Kulturministerium beauftragt, das Orchestre philharmonique de Lorraine in Metz aufzubauen. Daraufhin gründete er 1976 mit Pierre Boulez in Paris das Ensemble intercontemporain, dessen musikalischer Leiter er in der Saison 1978-1979 war. Er war künstlerischer Direktor des Orchestre des Jeunes du Québec (1985-1989) und mehr als zwölf Jahre lang des Orchestre des Jeunes de la Méditerranée, das er 1984 gegründet hatte.
Als Pädagoge gab er zahlreiche Meisterkurse in Hilversum (bei der NOS), Lissabon (Calouste Gulbenkian Stiftung), am Conservatoire national supérieur de musique in Paris, in Lyon, an der Musikakademie Stockholm, etc. Er wurde zum Dozenten für Orchesterleitung an der Universität von Toronto (1984-1991) und an der Königlichen Musikakademie in Kopenhagen (1993-2001) ernannt.
Die Zusammenarbeit mit Boulez brachte ihn näher an das zeitgenössische Repertoire.
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