Künstler
Erica Morini
Erika Morini Siracusano (5. Januar 1904 – 31. Oktober oder 1. November 1995) war eine österreichische und amerikanische Violinistin.
Morini wurde in Wien geboren und erhielt ihren ersten Unterricht von ihrem Vater, Oscar Morini (ursprünglich Oser oder Ojser geschrieben, Familienname Moritz), der Direktor seiner eigenen Musikschule in Wien war, und von Rosa Hochmann. Sie vollendete ihre Studien am Wiener Konservatorium unter Otakar Ševčík, der auch der Lehrer von Jan Kubelik war.
Erikas Mutter war Malka Morini, geb. Weissmann. Ihr Vater wurde in Czernowitz in der Bukowina geboren, die damals Teil des Österreichisch-Ungarischen Reiches war. Morini hatte sechs Geschwister: Alice, eine Pianistin; Stella, Violinistin; Haydee, Tänzerin; Frank, Kunsthändler; und Albert Morini, Impresario und Konzertagent. Ihr Cousin Louis Morris (ursprünglich Moritz) war Klarinettist in John Philip Sousa's Band (1907–1921).
Bei ihrem Debüt 1916 mit dem Gewandhausorchester Leipzig und der Berliner Philharmoniker unter Arthur Nikisch machten die Kritiker keine Zugeständnisse für ihr Alter, sondern sprachen von ihrer Arbeit als gleichberechtigt mit der der berühmtesten Violinistinnen der jüngeren Generation. Auf der Überfahrt von Europa nach New York spielten Morini und ihr Cousin Louis Violine und Klarinette für die Passagiere der ersten Klasse an Bord des Schiffes und erhielten wegen ihrer Popularität Unterkünfte der ersten Klasse. Ihr amerikanisches Debüt im Alter von siebzehn Jahren in New York City am 26. Januar 1921 war eine der musikalischen Sensationen des Jahres.
Morini wurde in Wien geboren und erhielt ihren ersten Unterricht von ihrem Vater, Oscar Morini (ursprünglich Oser oder Ojser geschrieben, Familienname Moritz), der Direktor seiner eigenen Musikschule in Wien war, und von Rosa Hochmann. Sie vollendete ihre Studien am Wiener Konservatorium unter Otakar Ševčík, der auch der Lehrer von Jan Kubelik war.
Erikas Mutter war Malka Morini, geb. Weissmann. Ihr Vater wurde in Czernowitz in der Bukowina geboren, die damals Teil des Österreichisch-Ungarischen Reiches war. Morini hatte sechs Geschwister: Alice, eine Pianistin; Stella, Violinistin; Haydee, Tänzerin; Frank, Kunsthändler; und Albert Morini, Impresario und Konzertagent. Ihr Cousin Louis Morris (ursprünglich Moritz) war Klarinettist in John Philip Sousa's Band (1907–1921).
Bei ihrem Debüt 1916 mit dem Gewandhausorchester Leipzig und der Berliner Philharmoniker unter Arthur Nikisch machten die Kritiker keine Zugeständnisse für ihr Alter, sondern sprachen von ihrer Arbeit als gleichberechtigt mit der der berühmtesten Violinistinnen der jüngeren Generation. Auf der Überfahrt von Europa nach New York spielten Morini und ihr Cousin Louis Violine und Klarinette für die Passagiere der ersten Klasse an Bord des Schiffes und erhielten wegen ihrer Popularität Unterkünfte der ersten Klasse. Ihr amerikanisches Debüt im Alter von siebzehn Jahren in New York City am 26. Januar 1921 war eine der musikalischen Sensationen des Jahres.
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