Künstler
André Cluytens
Augustin Zulma Alphonse Cluytens (ab 1939: André Cluytens) (Antwerpen, 26. März 1905 - Neuilly-sur-Seine, 3. Juni 1967) war ein in Belgien geborener französischer Dirigent und Pianist. Er war vor allem bekannt für seine Interpretationen französischer symphonischer Musik und Oper (Berlioz, Franck, Ravel), des deutschen (Beethoven, Wagner) und des russischen Repertoires (Borodin, Rimski-Korsakov, Moessorgski, Stravinsky, Sjostakovitsj).
Cluytens wurde in einer musikalischen Familie geboren. Sein Vater, Alphonse Cluytens, war Chorrepetitor und später Dirigent an der Vlaamse Opera und am Théâtre Royal Français in Antwerpen, während seine Mutter Sopransängerin bei der Vlaamse Opera war. Auch sein Großvater und drei Onkel väterlicherseits waren Musiker.
Augustin Cluytens, wie er damals noch hieß, folgte ab 1914 dem Unterricht am Koninklijk Vlaams Conservatorium van Antwerpen, wo er Unterricht von Albert De Schacht (Musiktheorie), Emile Bosquet und Emmanuel Durlet (Klavier) sowie Edward Verheyden (Harmonienlehre) erhielt. Er schloss dort 1923 ab.
1922 war Cluytens bereits am Théâtre Royal Français, wo sein Vater tätig war, als Pianist-Organist angestellt worden und wurde später Chorrepetitor. Ende 1926 debütierte Cluytens als stellvertretender Dirigent mit Les pêcheurs de perles von Georges Bizet. In der darauffolgenden Spielzeit wurde er als Dirigent zur Vertretung seines Vaters angestellt, und 1931 wurde er dort erster Dirigent. In jenem Jahr dirigierte Cluytens dort eine französische Fassung von Salomé von Richard Strauss.
Cluytens wurde in einer musikalischen Familie geboren. Sein Vater, Alphonse Cluytens, war Chorrepetitor und später Dirigent an der Vlaamse Opera und am Théâtre Royal Français in Antwerpen, während seine Mutter Sopransängerin bei der Vlaamse Opera war. Auch sein Großvater und drei Onkel väterlicherseits waren Musiker.
Augustin Cluytens, wie er damals noch hieß, folgte ab 1914 dem Unterricht am Koninklijk Vlaams Conservatorium van Antwerpen, wo er Unterricht von Albert De Schacht (Musiktheorie), Emile Bosquet und Emmanuel Durlet (Klavier) sowie Edward Verheyden (Harmonienlehre) erhielt. Er schloss dort 1923 ab.
1922 war Cluytens bereits am Théâtre Royal Français, wo sein Vater tätig war, als Pianist-Organist angestellt worden und wurde später Chorrepetitor. Ende 1926 debütierte Cluytens als stellvertretender Dirigent mit Les pêcheurs de perles von Georges Bizet. In der darauffolgenden Spielzeit wurde er als Dirigent zur Vertretung seines Vaters angestellt, und 1931 wurde er dort erster Dirigent. In jenem Jahr dirigierte Cluytens dort eine französische Fassung von Salomé von Richard Strauss.
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